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Meinungen: Bear Mountain

Meinung: BEAR MOUNTAIN Spot check

BEAR MOUNTAIN Spot check von Leones am 5. Feb 2009, 13:10

Big Bear Spot Check

Ich hatte diesen Januar (2009) die Gelegenheit mal drei Tage in Big Bear Shredden zu gehen und sage nur: Gorßartig! Aber der Reihe nach.

Hinkommen: Ich denke es ist klar, dass man am Flieger nach Los Angeles nicht vorbei kommt. Aber ich hab gesehen das derzeit Hin- und Rückflüge schon für 420,00€ zu haben sind (Jan. 2009) da kann man schon mal drauf hin sparen.
Weiter gehts am besten per Leihwagen, den man am besten schon von hier aus bucht. Da lässt sich noch mal einiges sparen. Vom Flughafen braucht man, je nach Verkehr in LA 2-3 Stunden zum Big Bear Lake. Zu finden ist das ganze im übrigen recht einfach.

Unterkommen: Ich kann für nen Trip das Hostel in Big Bear empfehlen. Die Zimmer sind absolut Ok, es gibt eine X-Box im gemeinsamen Wohnzimmer und eine gut sortierte DVD Sammlung steht auch zur Verfügung (und ich hab sogar mein letzte Pleasure dagelassen),
so dass man schön vor dem Kamin Abends auf den Sofas Chillen kann.

Shredden: Big Bear hat zwei voneinander getrennte Resorts: Big Bear The Park. Der Name ist dort Programm und es wird tatsächlich als Snowboard Ressort bezeichnet. Skifahrern sagt man, sie sollten lieber nach Snow Summit gehen wenn sie Pisten fahren möchten. Selbstverständlich sind aber auch Trickskifahrer dort unterwegs, aber normale Pistenabfahrer hab ich keine gesehen. Die Ticketpreise sind, wie in USA üblich etwas höher als bei uns. Bei gutem Wechselkurs wirkt sich dieses aber kaum aus. Als Tip: viele Hotels und auch das Hostel verkaufen euch Discount Tickets die einige billiger sind. Fragt nach!
Die nächste Überraschung kam oben am Lift. Dort stehen am Anfang der Abfahrten extra Bänke zum Bindung anschnallen! Ein Snowboard Ressort halt und für jemand wie mich der schon etwas älter daher kommt natürlich willkommen^^. Die verschiedenen Pisten sind dann ein echter Traum. Es gibt überall Obstacles bzw. Terrain Features, wie der Kalifornier sagt in allen Schwierigkeitsstufen. Was es jedem Anfänger im Bereich Freestyle super einfach macht damit zu beginnen. Hinzu kommt das alles so flüssig in die Runs eingebaut wurde, dass man einfach zwischendurch nie stoppen möchte, um nicht den Schwing für den nächsten Kicker, Box oder Rail zu verlieren. Ich habe dort in zwei Tagen so viel Fortschritte gemacht wie sonst in zwei Wochen. Es sind einfach dermaßen viele Sachen zum Üben das man super schnell sicher wird dabei. Mich wundert es überhaupt nicht mehr wie jemand wie Sauhn White so gut werden konnte. Im unteren bereich sind dann noch zwei Pipes im Angebot. Eine Superpipe und eine kleinere, ebenfalls wieder für Anfänger. Das alles wird mehrmals am Tag von den Jungs geshapt, so dass man fast immer perfekte Anfahrten hat.
Unten gibt es ein großes Restaurant was die Typisch Amerikansch/Mexikanische Küche bietet. Draußen sei noch die Riesen Terrasse erwähnt, wo es eine chillige Surfer Bar gibt und fast jedes Wochenende eine Band life spielt und zwar keine Tiroler Volksmusik, sonder rock/Ska oder Reagge. Hier kann man sich dann zwischen durch bei Kalifornischer sonner die Pipe aktion reinziehen oder auf den vielen Rails einen der fast jedes Wochenende stattfindenden lokalen Contests ansehen oder natürlich auch teilnehmen.
Snow Summit heißt also das zweite Ressort. Man kann mit dem Tickets in beiden Shredden. Es gibt sehr lustige Shuttles, Lastwagen mit einem Gitter auf der Ladefläche und einer Treppe hintendran sieht sehr nach Viehtransporter aus, die einen Kostenlos rüber fahren, aber auch die Park & Ride Parkplätze anfahren. Snow Summit soll also mehr für Skifahrer sein, gesehen hab ich aber auch dort nicht wesentlich mehr. Das war sehr ungewohnt auf einem Berg 70-90% Snowboarder zu sehen. Kalifornien ist da halt anders. Snow Summit ist das etwas kleinere Gebiet, hat aber auch jede Menge Terrain Features in kleinen bis mittleren Größen im Angebot, aber das eigentlich Coole ist: am Freitag und Samstag und in der Saison je nach Bedarf ist dort bis 21:30 Uhr geöffnet! Ab 16:00 Uhr wird ein Großteil der Pisten beleuchtet und wer Motiviert kann buchstäblich shredden bis die Oberschenkel platzen. Für die Powder Fraktion sei noch erwähnt, dass es auch hier Möglichkeiten geben soll. Ein Instrutor erzählte das man auch gut in Backbowls Tiefschnee fahren könnte, allerdings war während meines Aufenthalts zu wenig Schnee um das ganze auszuchecken. Abschließend sei auch das noch erwähnt: das ganze Personal ist super Freundlich und entspannt, womit man als Europäer gar nicht unbedingt mit rechnet. Hier könnten sich unsere Alpenressorts mal ein klein wenig was abschauen!

Nightlife: Apresski ist in Amerika ja nicht so populär, eine Schirmbar wird man vergebens suchen. Wie oben schon erwähnt ist aber am Big Bear Resort oft an den Wochenenden Lifemusik am Start. Im Ort selber ist das Angebot ebenfalls überschaubar. Ein guter Platz zum Starten ist Sandys. Eine Typische Sportsbar wo es gute Burger und Chicken Wings gibt und immer gut was los ist, ebenfalls gut ist die kleine Brauerei. Später gehts noch zu Chads Place. Einer Biker Bar, wo sich aber alles trifft, da es der einzige richtige Ort ist wo Abends noch etwas abgeht. Es gibt Billards, Kicker und Darts. Auch hier spielt an Wochenenden immer Lifemusik, allerdings kann auch mal eine Countryband dabei sein. Aber gerade die Mischung der unterschiedlichen Leute sorgt für eine lustige Atmosphäre und ungewöhnliche Bekanntschaften.
Als Nachteilig kann ich eigentlich nur die lange und teure Anreise anführen, aber wer mit seine Freestyle Skills mal zügig weiterkommen möchte, dem wird das in Big Bear gelingen.
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