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Thema: Lexikon

Lexikon von Mugl am 16. Aug 2005, 10:24

so. irgendjemand hatte mal nach einem snowboardlexikon gefragt. hab ich mich mal auf die suche begeben. hier das ergebnis. auch nachzulesen auf www.moreboards.com

Air Oberbegriff für alle Sprünge, egal ob über künstliche oder natürliche Hindernisse.



Alley Oop Drehsprung in der Halfpipe. Die Drehung läuft in Richtung Berg, die Flugphase in Richtung Tal.



Allround-Board Ein Boardtyp, der sowohl auf der Piste als auch im Gelände eingesetzt werden kann. Er ist nicht auf eine besondere Benutzergruppe zugeschnitten und eignet sich daher auch sehr gut für den Anfängerbereich.



Alpin So werden alle Formen des Snowboardens mit Hardboots und Plattenbindungen bezeichnet.



Alpin-Board Freecarve- und Race-Boards. Boards, die ausschließlich auf der Piste gefahren werden.



Am - Ams Am ist die Bezeichung für Amteure also für jeden Skater der noch kein Profi ist.




Assi-Schale Bez.f. Pommes Frites mit Mayonaise, Ketchup und Currywurst (An der Pommes-Bude: Ey, Eine Assi-Schale!)



asymmetrischer Aufbau Boards bei denen die Frontside und Backsidekante in der Längsachse gegeneinander verschoben sind. Bauwiese, die heute nicht mehr vorkommt, weil eigene Serien für Goofis und Regulars produziert werden mußten. Heute werden fast nur symmetrische Boards gebaut, deren innerer Aufbau (Schichten) aber durchaus asymmetrisch ausgerichtet sein kann.



Aufbauübung Aufbauübungen werden eingesetzt, um einem Schüler ein Lehrziel (Driftschwung) in methodisch richtiger Reihenfolge näher zu bringen.



Aufkanten Beim Aufkanten wird der Winkel zwischen Unterlage und Board verändert. Das Board wird mehr oder weniger auf die Kante gestellt. Das ist sowohl Frontside als auch Backside möglich.



Aufkantwinkel Der Winkel der beim Aufkanten erreicht wird. Er ist vom Rider aktiv veränderbar und ein wichtiges Element beim Steuern des Snowboards.



Aufwärmen Beim Aufwärmen soll der Körper mit einfachen Übungen auf die kommende Belastung während des Snowboardfahrens vorbereitet werden: der Kreislauf wird in Schwung gebracht, Gelenke, Muskeln und andere Hilfseinrichtungen werden erwärmt und gedehnt um höhere Belastungen besser zu verkraften und das koordinative System des Körpers wird vermehrt aktiviert. Es trägt dazu bei sich körperlich auf den Snowboardtag einzustellen und damit das Risiko von Verletzungen zu vermindern.



Ausgleichstechnik Fahrtechnik im Snowboarden, bei der der Rider versucht durch dem Gelände angepaßtes Beugen und Strecken der Beine den Bodenkontakt nicht zu verlieren und dadurch Vertikalbewegungen des Oberkörpers möglichst zu verhindern (wird oft in buckeligem Gelände eingesetzt)



Auslösephase Die Auslösephase ist ein Teil des Schwungs. Sie gilt als "Beginn" des Schwungs. Sie beinhaltet Elemente (Bewegungen), die einen Richtungswechsel zur Folge haben und diesen vereinfachen. Die Auslösephase (Wendephase) ist beendet, wenn das Board eine Richtungsänderung erfährt.



Austria Cup Nationale Wettkampfserie in Österreich, durchgeführt von der Austrian Snowboard Association. Analog dazu gibt es nationale Rennserien in der Schweiz und Deutschland, sowie in vielen anderen Ländern.



Backcountry Fahren abseits der Piste in ungesichertem Gelände.



Backscratch Sprung, bei dem das Board den Hintern berührt.



Backside Damit wird die Fersenkante des Boards bezeichnet. Backside steht aber auch für die Ausführungsform einer Übung, eines Schwungs oder eines Sprungs im Freestyle die auf der Fersenkante begonnen oder ausgelöst werden.



Backside Air Sprung bei dem die Anfahrt auf Fersenkante erfolgt und das Gesicht dem Drehmittelpunkt zugewandt ist.



Backside Inverted Air Drehsprung über die Frontsidekante, bei dem das Board über oder auf Kopfhöhe ist.



Backside Method Sprung in der Halfpipe, bei dem sich Körper und Board in nahezu horizontaler Lage befinden. Durch das Anziehen der Beine wird das Board zum Körper gebracht, um mit der vorderen Hand zur Fersenkante zu greifen.



Backside-Turn Kurvenfahrt mit dem Board, wobei der Rücken zur Kurvenmitte zeigt und somit nach dem Turn der Blick des Boarders (die Körpervorderseite) ins Tal gerichtet ist.



Bail Bezeichnung für einen Sturz (wenig verwendet) auch Slam genannt.



Bank Sehr flache Schanze, eher ein Hügel.



Banked Slalom Snowboardwettkampf der in Form eines Slaloms oder Riesenslaloms oft auch im Gelände durchgeführt wird, wobei die Torstangen aber in Steilkurven umfahren werden.



Banken Antippen eines Gegenstandes.



Barrel Salto in der Halfpipe.



Barrel Roll Salto in der Halfpipe.



Baseplate Grundplatte einer Softbindung oder einer Plattenbindung.



Belag, base Lauffläche des Snowboards, deren Struktur und Behandlung die Gleiteigenschaften des Boards beeinflussen. Der Belag beeinflusst den Preis des Boards.



Belastung Das Board wird im Stand in der Ebene vom Körpergewicht belastet. Diese Belastung kann während der Fahrt aktiv (durch Körperbewegungen) oder passiv (durch Geländeformen) verändert werden. Das Board kann im Vergleich zur Normalbelastung verstärkt belastet aber auch entlastet werden.



Belastungswechsel Der Belastungswechsel ist eine Veschiebung des Körperschwerpunkts entlang der Querachse des Boards. Es ist dies möglich ohne gezwungener Maßen ein Umkanten hervorzurufen, immer jedoch geht dem Umkanten ein Belastungswechsel voraus.



Bewegungsbein, hinteres Bein Das hintere Bein auf dem Snowboard. Die Bezeichnung der Beine wechselt, wenn fakie gefahren wird.



Biegelinie (Flex) Bezeichnet die Biegeeigenschaften eines Boards in dessen Längsrichtung. Diese Eigenschaften können an der Nose anders sein als in der Mitte oder am Tail des Boards.



Big Air Auf Big Air Contests springen die Rider über einen riesigen Kicker. Charakteristisch sind eine steile, schnelle Anfahrt und Landung und sehr viel Air Time, so dass sogar schon 1260s gesprungen werden.



Bindung Fixiert die Füße am Board. Es gibt Platten- und Schalenbindungen, die auch Soft- oder Freestylebindungen genannt werden.



Bindungsabstand Der Abstand zwischen den Bindungen ist im wesentlichen von den Faktoren Körpergröße (Schrittlänge) dem Einsatzbereich sowie von der Boardlänge und dem Können des jeweiligen Fahrers abhängig. Generell gilt für den Anfänger, daß der Bindungsabstand ein bequemes Stehen auf dem Board ermöglichen sollte.



Bindungsposition Beinhaltet den Bindungsabstand, das Canting und die Bindungswinkel. Die Bindungsposition ist vom Einsatzbereich des Boards und den persönlichen Vorlieben des Riders abhängig und folgt nur ganz groben Grundregeln, die bei den einzelnen Fachwörtern erklärt sind.



Biwak-Sack Teil der Alpinausrüstung für Snowboardtouren. Ein leichter, wasser- und windabweisender Plastiksack, der beim Abtransport Verletzter oder bei plötzlichen Schlechtwettereinbrüchen gute Dienste leistet.



Boardbag Schützhülle für Snowboards, die meist so gestaltet ist, dass mehrere Boards bzw. auch etwas Kleidung und die Snowboardboots darin Platz finden.



Boardercross Der Boardercross als Disziplin bei der International Snowboard Federation (ISF) vereint sowohl Freestyle (Jumps) als auch Race Elemente (vorgegebene Linienführung durch Stangen) und wird deshalb von Boardern aus beiden Lagern (Softboot -und Hardboot Ridern) frequentiert. Die Eigenart dieser Disziplin liegt darin, daß vier bis sechs Boarder zugleich einen SB -Parcour bewältigen müssen, jedoch nur die zwei bzw. drei schnellsten jedes Laufes in die nächste Runde aufsteigen. Boardercross heißt aus urheberrechtlichen Gründen seit heuer Snowboardcross.



Boardradius Radius der Taillierung. Werden an das flach liegende Board seitlich zwei Kreise exakt der Taillierung angepasst, so beschreibt der Boardradius den Radius dieser beiden Kreise.



Boardtyp Beschreibt meist mit einem Wort die grundsätzlichen Eigenschaften und Einsatzbereiche eines Snowboards. Man unterscheidet meist Race-Boards, Freecarve-Boards, Freeride-Boards und Freestyle-Boards. Dazu kommen noch einige Spezialtypen, wie Kinder-Boards, Long-Boards, Touren-Boards oder Tandem-Boards



Bone Freestyletricks, bei denen ein Bein gestreckt und das andere angewinkelt ist.



Bonen Bei einem Sprung das vordere Bein nach vorne strecken.



Buddysystem Hilfestellung und Sicherung eines Snowboardanfängers durch einen fähigen Partner.



Bunnystyle Alljährlicher End of Season Snowboard Contest von Blue Tomato in der Sportregion Schladming.



Burton Burton ist eine der bekanntesten Snowboardmarken. Jake Burton gilt als der eigentliche Vater des Snowboardens.



Caballerial 360 Grad Air, benannt nach seinem Erfinder Steve Caballero, der fakie angefahren wird, ohne Grap.



Canting Seitlicher Bindungskeil, der den Fußaussenrand anheben soll. Wird meist nur im Racebereich verwendet, kommt aber auch bei Anfängerboards vor.



Cap-Technologie , Cap-Bauweise In der Produktion wird zunächst eine Schale hergestellt, die später die Oberseite bzw., Seitenwangen des Boards bildet. In dieses Cap werden nun alle anderen Teile des Boards eingelegt und gepresst.



Carven Beim Carven oder Schneiden fährt man das Board von Beginn bis Ende des Schwunges auf der Kante.



Championship Events Internationale Rennserie der eute nicht mehr existierenden ISF. Nur die besten Fahrer der ISF-Weltrangliste waren startberechtigt. Es gab eine eigene Punktewertung auf deren Grundlage der Weltmeister ermittelt wurde. Heute wird die Weltmeisterschaft von der FIS ausgetragen.



Chicken Salad Sprung bei dem die vordere Hand Backside das Board zwischen den Bindungen berührt



Chillen Ausruhen, entspannen.



China Turn Schwung mit starkem Schneekontakt.



Compound-Bauweise Bei der Produktion dieser Boards werden Oberbelag, Seitenwangen Kanten und Base in eine Form gelegt. Zwischen der Ober- und Unterseite befinden sich ein Holzkern. Der Rest des Innenraumes wird mit Kunstoff ausgefüllt (Injektionsverfahren)



Contest Wettbewerb, Rennen, Wettkampf



Continental Open Snowboardwettkampf auf kontinentaler Ebene, früher durchgeführt von einer der nationalen Organisationen der ISF.



Coping Obere Kante der Halfpipe.



Corkscrew Wird über einen Jump gesprungen; man dreht sich über die Schulter.



CrailAir Sprung bei dem die hintere Hand die Frontside des Boards zwischen vorderer Bindung und Nose berührt.



Cruisen Schöne Fahrt im Neuschnee oder auf der Piste.



Custom made Ausdruck für Spezialanfertigungen, oder individuell maßgeschneiderte Produkte.



Cut Beschränkung der Teilnehmerzahl für einen Snowboardwettkampf. Dieser kann bereits vor Beginn des Wettkampfs festgelegt sein (laut Weltrangliste) oder beim Wettkampf durch eine Qualifikation ermittelt werden.



Directional In Fahrtrichtung zeigend, der Fahrtrichtung entsprechend



Double Grab Wenn während eines Sprunges beide Hände einen Teil des Boards berühren.



Drehimpuls Wenn ein Körper der durch ein Drehmoment (M) das über eine Zeit (t) wirkt in Rotation versetzt wird, besitzt er, je nach Größe und Einwirkungsdauer des Drehmoments einen Drehimpuls. Der Drehimpuls ist eine genaue Bestimmung des Bewegungszustandes Drehung, wobei bekannt ist welche Drehmasse welche Winkelgeschwindigkeit hat.



Drehmoment Die exzentrische (nicht im Körperschwerpunkt angreifende) Wirkung einer Kraft versetzt einen Körper in eine Drehbewegung. Diese "Drehkraft" wird aus der exzentrisch angreifenden Kraft F und deren Abstand von der Drehachse zusammengesetzt und Drehmoment genannt. Das Drehmoment ist somit eine zusammengesetzte Größe und nicht nur eine Kraft!



Driften Seitliches Rutschen, hinterlässt eine verwischte Spur im Schnee.



Drop-in Einfahrt in eine Halfpipe.



Druckaufbau , Druckphase Phase/Element des Schwungs, in der der Druck auf das Board durch die Veränderung der inneren Kräft (z.B.: Strecken der Beine) oder druckbestimmender Faktoren (Aufkantwinkel) aktiv oder passiv erhöht wird. Zu den druckbestimmenden Faktoren zählt man das Erhöhen des Aufkantwinkels, höheres Tempo, eine Radiusverkürzung während der Kurvenfahrt, gewisse Geländeformen (Kompression) und Vertikalbewegungen des Körperschwerpunkts (verursacht durch innere Kräfte)



Druckphase , Druckaufbau Phase des Schwungs, inder der Druckaufbau stattfindet.



Duckstance Die Bindungen sind so auf dem Board montiert, dass der vordere Fuß Richtung Boardspitze zeigt und der hintere in Richtung Heck.



DuckKnee Knie wird zum Board gedrückt.



Duell Snowboardwettkampf bei dem paarweise im K.o.-System gegeneinander gefahren wird. Ausgeführt werden Parallelslaloms oder Parallelriesentorläufe. Selten auch Parallel-Super-Gs



Edge Stahlkante des Snowboards.



Effektive Kantenlänge Jener Teil der Kante, der beim Schwung tatsächlich in den Schnee greift. Wird oft beim Kauf eines Snowboards angegeben. Auch die Mitte des Snowboards (wichtig für die Bindungsmontage) sollte als die Mitte der effektiven Kante und nicht als Mittelpunkt zwischen Nose und Tail angegeben sein.



Einzelschwung Diese Übungsform ist Teil des methodischen Weges zum Schwungaufbau und beinhaltet alle Elemente eines Schwungs (Auslösephase, Steuerphase und die maßgeblichen Körperbewegungen) wobei jedoch nur ein einzelner Schwung durchgeführt und die Fahrt danach abgebrochen wird: z.B: aus dem Driften aus der Falllinie frontside einen Driftturn basic, Endposition = Driften aus der Falllinie backside.



Entlastungsphase , Entlastung , entlasten Phase während des Schwungs in der das Board geringer belastet ist als dies im Stand in Ruhe der Fall wäre. Der Druck auf das Board und auf die Unterlage ist verringert. Es gibt zwei Formen der Entlastung: die Hochentlastung und die Tiefentlastung.



Erste-Hilfe-Package , First-Aid-Kit Nützliches Utensil, das ähnlich einer Autoapotheke die wichtigsten Dinge zur Wundversorgung und Ersten Hilfe beinhaltet. Muss von jedem Snowboardlehrer beim Unterricht mitgeführt werden und empfiehlt sich auch für alle anderen Snowboarder (vor allem bei Abfahrten außerhalb der gesicherten Pisten!)



Eurochallenge Snowboardwettkampf auf kontinentaler Ebene (= Continental Open), der in Europa stattfindet und von einem der europäischen Nationalorganisationen der ISF durchgeführt wird. z.B.: Lord of the Board, Fieberbrunn, Österreich



Event Veranstaltung, Wettkampf mit Rahmenprogramm, z.B.: Air&Style Contest, Seefeld, Österreich



External Highback An der Fersenseite von Step In -Softbindungen angebrachte Schale, die den Halt und die Kraftübertragung backside gewährleisten soll. Bei Step-in-Systemen ist dieses Highback auch im Schuh integriert.



ExtremeFreeriding Boarding, das mit einem erhöhten Risiko behaftet ist.



Extrudierter Belag Billiges Verfahren Snowboardbeläge herzustellen.



Face Plant Sturz, bei dem das Gesicht zuerst auf dem Schnee landet.



Fakie Rückwärtsfahren, entgegen der üblichen Fahrtrichtung fahren.



falling leaf , Fallendes Blatt , Zick-Zack-Rutschen Übungsform aus dem Driften in der Falllinie, bei der durch vermehrte abwechselnde Gewichtsverlagerung (vorne, hinten) und leichtes Drehen des Körpers in die Falllinie ein Zick-Zack-Rutschen verursacht wird. Dabei bleibt der Rider immer auf einer Kante. Schulung der dosierten Gewichtsverlagerung und kontrollierten Drehung.



Falllinie Kürzeste gedachte Verbindung zwischen dem höchsten und tiefsten Punkt eines Geländes. Linie entlang derer sich eine Kugel oder Wasser den Hang hinunter bewegen würde. Eine gedachte Linie die der jeweils größten Hangneigung folgt. Kann sich im verlauf beispielsweise einer Piste ändern.



Fangriemen , leash Sicherheitsriemen am Board



FIS , F.I.S. , Federation International du Ski Internationaler Skiverband



Flat Der flache Teil in der Mitte einer Halfpipe.



Flex, Biegelinie Bezeichnet die Biegeeigenschaften eines Boards in dessen Längsrichtung. Diese Eigenschaften können an der Nose anders sein als in der Mitte oder am Tail des Boards.



Fliehkraft Eine Kraft, die einen rotierenden Körper auf seiner Kreisbahn hält bzw. mit der versucht wird diese zu verlassen. Es gibt zwei Fliehkräfte, die in entgegengesetzte Richtungen wirken und bei gleicher Größe einen rotierenden Körper in gleichem Abstand vom Drehpunkt halten: die Zentrifugalkraft, wirkt vom Drehmittelpunkt radial nach außen, und die Zentripedalkraft, wirkt entgegengesetzt.



Flip, Backflip, Frontflip Salto.



Freecarve-Board Alpinorientiertes Board. Die Taillierung ist relativ ausgeprägt, der Flex allerdings etwas weniger hart als bei Race-Boards. Das Board ist weniger torsionssteif und eignet sich sowohl für den Einsatz auf der Piste, als auch für Geländefahrten. Das Board wird mit Plattenbindungen gefahren. Besonders im Anfängerbereich kann dieses Board gut eingesetzt werden.



Freecarven, freecarve Alpinorientiertes Snowboarden mit dem Schwerpunkt auf geschnittenen Schwungformen, weniger auf Sprüngen und Tricks.



Freeriden, freeriding Snowboarden, abseits der gesicherten Pisten.



Freestyle fahren Im Vordergrund stehen Sprünge und dabei ausgeführte Tricks.



Freestyle-Board Breites, weiches Board mit wenig Taillierung, speziell fürs Freestylefahren entwickelt.



Frontloop Vorwärtssalto.



Frontside Bezeichnung für die Zehenkante des Snowboards, aber auch für die Ausführungsform von Schwüngen oder Sprüngen, die auf der Zehenkante begonnen werden.



Frontside Grab Sprung bei dem die hintere Hand zwischen den Bindungen auf die Zehenkante greift.



Frontside Manöver (in der Halfpipe) Körpervorderseite ist zur Wall gedreht.



Frontside-Turn Ausführungsart eines Schwungs, wobei auf der Backside begonnen wird und nach Ende des Schwung die Frontside-Kante im Schne ist: die Körpervorderseite zeigt während des Schwungs zum Kurvenmittelpunkt.



Fun Box Ein Hindernis im Fun Park. Oben abgeflachte Pyramide mit Auffahrtsrampen an allen Seiten.



Fun Park Gelände mit verschiedenen Sprüngen und Hindernissen, sowie mit Quarter- und Halfpipe.



Gap Lücke, die der Rider mit dem Board überspringen muss. Die spektakulärste Form ist wohl der Sprung über eine Straße oder kleine Schluchten. Auch das Flachstück entlang einer Halfpipe, wo Zuschauer stehen oder Transparente angebracht sind, heißt Gap.



Gay Twist Fakie 360 Grad mute grab.



Gelände , freier Skiraum Teil des alpinen Geländes, das sich teilweise für Abfahrten eignet, und im Gegensatz zum organisierten Skiraum nicht vor alpinen Gefahren (gletscherspalten Felssturz, Lawinen) gesichert ist, keine Markierungen besitzt (Orientierung) und nicht für den touristischen Wintersportbetrieb adaptiert und entsprechend angelegt ist. Es gibt dort keine Präparierung und keine Kontrolle durch den Pistendienst!



Gesinterter Belag Belag mit Poren. Durch Erwärmung gehen sie auf und nehmen Wachs auf, den sie beim Fahren langsam wieder abgeben.



Gewichtsverlagerung Gewichts-, Schwerpunktsverlagerung entlang der Längsachse des Snowboards. Gewicht nach vorne, näher zur Nose oder nach hinten näher zumTail.



Girlande, Welle Übungsform zum Erlernen und Festigen einzelner Schwungteile



Gleiten , Schuss-Fahren Wenn das Board plan auf der Lauffläche liegt, geradeaus fährt und keine Kante eingesetzt wird, dann gleitet es. Bei höherer Geschwindigkeit wird daraus das Schuss-Fahren.



Goofy Boarder, deren rechets Bein näher zur Nose steht. Das Gegenteil dazu sind Regulars.



Grab Beim Springen wird das Board mit einer oder beiden Händen berührt.



Grabbed Turn Geschnittener Schwung, mit extrem tiefer Grundposition (Körperknick). Die äußere Hand greift an die talseitige Kante.



Graphitbelag Schwarzer Belag, der die Gleitfähigkeit des Boards bei warmen Schneetemperaturen verbessern soll.



Grind, Slide Seitliches Rutschen über Objekte, beispielsweise Bänke, Geländer, liegende Baumstämme.



Grobform Die Grobform einer Bewegung stellt die erste Stufe im Bewegungslernen dar.



Grundposition , Grundstellung , Fahrposition Jene Stellung auf dem Snowboard, die während der Fahrt eingenommen wird. Dabei ist die Stellung der transversalen Körperachsen durch Schulter, Hüfte und Knie, sowie die Gewichtsverteilung entlang der Längsachse des Boards bedeutend. Die Achsen sollten zueinander parallel gehalten werden (keine Verwindung des Körpers) wobei die Drehung des Gesamtkörpers in Fahrtrichtung durch die Bindungswinkel gekennzeichnet ist (je steiler der Bindungswinkel umso mehr Drehung in die Fahrtrichtung). Das Körpergewicht liegt zum größeren Teil auf dem Standbein. Dabei sind die Knöchel, die Knie und die Hüfte leicht gebeugt (Mittelstellung) um eine bewegungsbereite Position einzunehmen.



GSA , German Snowboard Association Nationale Organisation von Snowboardern für Snowboarder in Deutschland



Haaken Flip Fakie 360 Grad Flip



Halfpipe Angelegte Rinne in der verschiedene Tricks ausgeführt werden können.



Handplant Einarmiger oder beidarmiger Handstand an der Kante der Halfpipe.



Hangausgleich , hangausgleichendes Verhalten , hangausgleichende Position , Körperknick Um den Aufkanwinkel des Boards zu erhöhen wird während eines Schwungs der Unterkörper zum Hang gekippt. Der Oberkörper bleibt dabei aber aufrecht um die Kontrolle über das Board nicht zu verlieren. Der dabei entstehende Winkel zwischen Oberkörper und Unterkörper wird als Hangausgleich bezeichnet.



Hard Goods Boards, Boots, Bindungen.



Hardboots Snowboardschuhe, die aus Kunststoffschalen gefertigt sind.



Heat , Run Ein einzelner Lauf bei einem Snowboardwettkampf (z.B.: Snowboardcross: in einem Heat starten 4-6 Fahrer gleichzeitig, dann folgt der nächste Heat)



Heel-Lift Erhöhung des Fersenteils an der hinteren Bindung bei Plattenbindungen. Soll die Kraftübertragung positiv beeinflussen



Highback Fersenseitig montierte Schale an Softbindungen, die den Halt in der Bindung beziehungsweise die Kraftübertragung bei backside ausgeführten Übungen bzw. Schwüngen erhöht.



Hip Sprung, der von zwei Seiten her angefahren werden kann.



Hit Absprung oder Hindernis im Snowboard Funpark.



Indy Grabvariation eines Sprungs, bei dem die hintere Hand frontside zwischen die Bindungen greift, während nach rechts (backside) gedreht wird.



Innenlage Bezeichnet die Position des Riders wenn keine hangausgleichende Position eingenommen wird. Der gesamte Körper kippt beim Schwung nach innen, um den Auflkantwinkel zu erhöhen.



Inserts Gewinde für die Schrauben der Bindungen.



Invert Trick der köpfüber ausgeführt wird.



Inverted Air Alle Sprünge, bei denen der Kopf tiefer liegt als das Board.



ISF , International Snowboard Federation Heute nicht mehr existierender Internationaler Snowboard Verband



Japan Air Das Board wird im Sprung hinter dem Rücken hochgezogen und das vorderes Knie Richtung Board gedrückt.



Jib Bezeichnung von technisch schwierigen Stark Skate orientierte Tricks bei geringer Geschwindigkeit, bei denen man Hindernisse beim Überspringen bewußt mit dem Board berührt.



Judge Punkterichter bei Freestylewettkämpfen



Jump-Turn Schwungform bei der in der Auslösephase durch extreme Hochentlastung der Kontakt zum Untergrund gelöst und das Umkanten in der Luft durchgeführt wird.



Kantabstoss Abdrücken vom aufgekanteten Board. Eingesetzt wird der Kantabstoss beim Driftschwung Pro und beim Kurzschwingen.



Kanten Stahlkanten auf der Unterseite, an der Frontside und Backside des Boards. Machen exaktes Steuern möglich.



Kanten Brechen Die Enden der effektiven Kante sollen sowohl vorne, wie hinten nicht zu scharf sein, weil das Board sonst zu aggressiv ist beim Aufkanten. Deshalb wird in diesen Bereichen die Schärfe der Kante mit einem Schleifgummi reduziert.



Kantenwechsel Der Wechsel zwischen Frontside- und Backside-Kante. Der Kantenwechsel ermöglicht eine Richtungsänderung.



Kicker Sprung, Schanze - Künstlich oder natürlich angelegte Möglichkeiten Sprünge durchzuführen.



Kippschwung Das Board wird auf der Kante geführt (carving) und durch Kippen des gesamten Körpers in die neue Bewegungsrichtung wird der nächste Schwung ausgelöst.



Kleidung , Bekleidung Teil der Snowboardausrüstung. Die Bekleidung soll wasser- und winddicht sein und vor kalten Temperaturen schützen. Spezielle Snowboardhandschuhe (mit integrierten Handgelenks-Protektoren) sowie eine Mütze und Schnee- bzw.. Sonnebrillen mit UV-beständiger Beschichtung zählen ebenfalls zu den wichtigen Teilen der Bekleidung und schützen deinen Körper vor witterungsbedingten Verletzungen.



Kurzschwung Schwungform, die sich durch sehr kurze Schwungradien auszeichnet.



Körperachse Gedachte Linien durch den Körper, die besonders bei Drehbewegungen interessant werden: Längsachse (Longitudinalachse), Querachse (Transversalalachse), Tiefenachse (Horizontalachse)



Körperknick hangausgleichende Position , hangausgleichendes Verhalten , Hangausgleich



Körperschwerpunkt , KSP Punkt eines Körpers, der sich nach den Gesetzen der Mechanik so bewegt, als ob die gesamte Körpermasse in ihm vereinigt wäre.



Late Alle Tricks, die verzögert ausgeführt werden, z.B. Late 180 Grad: erst fliegen, kurz vor der Landung drehen.



Lawinen-Airbag Im Rucksack einer Alpinausrüstung angebrachter Airbag, der beim Reißen an einer Leine im Falle des Verschüttet-Werdens den Snowboarder an der Oberfläche der Schneemassen halten soll.



Lawinenschaufel Teil der Alpinausrüstung beim Freeriden. Robuste, aus leichten Materialien gefertigte Schaufel zum befreien verschütteter Personen.



Lawinensonde Teil der Ausrüstung bei Touren und Fahrten abseits der gesicherten Piste. Zusammensteckbare Sonde zum Auffinden verschütteter Personen nach einem Lawinenunglück.



Layback-Air Hintere Hand im Schnee, vordere greift an die Zehenkante



Leash Fangriemen - Sicherheitsriemen am Board, der um das vordere Bein geschnallt wird.



Lernhilfen Möglichkeiten das Erlernen einer neuen Bewegung zu unterstützen: verbale, taktile, optische, akustische Lernhilfen



Les Twist Fakie 360 Grad backside grap



Lien Air Frontside Air, vordere Hand greift an die Fersenkante.



Lifting Erhöhen der Bindung (mit Keil) unter Fersen und Zehen



Liner Innenschuh



Lip Natürliches Coping an einer Schneewächte.



Lipslide Slide in Desaster Position, Abgang zur gleichen Seite, von welcher der Trick angefahren wurde.



Liptricks Tricks an einer Kante.



Local Einheimischer Snowboarder.



Lowback Ähnlich dem Highback gebauter hinterer Teil einer Schalenbindung, der allerdings auf Grund der geringeren Höhe mehr Bewegungsfreiheit zulässt, daher aber weniger Halt bietet.



Manuals (Wheelies) Pistentrick: Fahren während das Brett nur Schneekontakt im Nose -oder Tailbereich hat.



McHawk Fakie angefahrener 720 Grad Sprung, benannt nach seinem Erfinder Tony Hawk.



McTwist Vertikal gedrehter 540 Grad Sprung in der Halfpipe, erstmals von Mike McGill gemacht.



Melon Grab Nose Bone Sprung, bei dem die vordere Hand auf die Fersenkante zwischen die Beine greift.



Meloncholy Das vordere Bein wird dabei durchgestreckt und die vordere Hand greift Backside zwischen die Bindungen.



Method Sprung, bei dem der Boarder ein Hohlkreuz macht und mit der vorderen Hand an die Backside greift.



Miller Flip Vordere Hand im Schnee, hintere Hand greift an die Zehenkante, am höchsten Punkt wird "übergekippt" und Fakie weggefahren.



Misty Flip Flip mit Spin



Mitdrehen Rotation des Körpers



Mitellage Die Gewichtsverteilung entlang der Boardlängsachse ist gleichmäßig.



Mittelstellung Leichte Beugung in den Sprung-, Knie- und Hüftgelenken, die sowohl eine weitere Beugung als auch eine Streckung dieser Gelenke zulässt und somit als bewegungsbereite Position bezeichnet werden kann.



Mute Grab Die vordere Hand greift an die Zehenkante.



Nose Spitze, vorderes Ende des Snowboards.



Nose Bone Gegriffener Sprung, bei dem das vordere Bein gestreckt und das hintere angezogen wird.



Nose-Grab Vordere Hand greift an die Nose.



Nosekick Stärke der Aufbiegung der Nose.



Noseroll 180 Grad Drehung über die Nose.



Obstacle Hindernis, meist in Fun Parks errichtet, beispielsweise Rails, Table Tops oder Fun Boxes



Off the Lip Begrif aus dem Wellenreiten, bedeutet hier das Drehen auf einer Wächtenkante.



Ollie Einfacher Pistentrick. Nach starker Gewichtsverlagerung auf das hintere Bein wird vom Tail aus abgesprungen. Gelandet wird auf der Nose.



One Footer Alle Sprünge, bei denen ein Fuß nicht in der Bindung festgeschnallt ist, in der Regel das hintere Bein.



Opening Meist von Schiorten oder/und dem Sportfachhandel veranstaltete Events zur Saisoneröffnung mit der Möglichkeit aktuelles Material zu testen und abends gemeinsam mit anderen Boardern bei Parties und Konzerten Spaß zu haben.



Oververt Überhängende Wand in einer Half- oder Quarterpipe.



P-Tex Bezeichnung für einen Kunststoffbelag, Markenname



Pipe Dragon Zusatzgerät an Pistenmaschinen, zum Bauen von Half- und Quarterpipes.



Plant Sturz mit dem Gesicht voraus.



Plattenbindung Bindungstyp;Findet , meist beim Pistenfahren, bzw.. Im Rennlauf Verwendung.



Plattform Waagrechte Standfläche auf den Wänden der Halfpipe, direkt ans Coping anschließend, oder auf langen Schanzen.



Plus Position Positionierung auf dem Board, bei der die Schulterachse ungefähr in einem 90° Winkel zum Board gedreht ist.



Poke, bone Technischer Trick im Freestyle, bei denen ein Bein gestreckt (gebont) wird.



Polution Abseits der regulären Piste



Powder Pulverschnee.



Powder Turn Schwung im Tiefschnee. Im Tiefschnee ist es wichtig, hauptsächlich das hintere Bein zu belasten, damit die Boardspitze aufschwimmen kann.



Pro Profisnowboarder.



Pro-Jump Künstliche errichteter Sprung/ Rampe



PSA , Professional Snowboard Association Pro Snowboarder Association war der Fahrerverband als es die ISF noch gab (International Snowboard Federation)



Pushen Durch ein nach vorne Schieben des Boards unter dem Körper wird die Fahrgeschwindigkeit erhöht.



Quarterpipe Halfpipe mit nur einer Wall.



Race-Board Speziell für Torläufe und den Pistengebrauch gebautes Board.



Rail Schmale, einer Schiene ähnliche Stange im Fun Park, auf der gegrindet wird. Sie kann horizontal oder absteigend montiert sein.



Ramp Schanze.



Ratrak Snowcat, Pistengerät, Pisten Bully - Fahrzeug zur Präparierung von Pisten mit Zusatzgeräten zum Formen von Funk Parks.



Regular Position auf dem Snowboard, bei der das linke Bein näher der Nose steht.



Revert Nach Trickbeendigung wird im letzten Moment die Fahrtrichtung um 180 Grad geändert.



Rewind Einen Trick zunächst ausführen und dann wieder rückgängig machen.



Riesentorlauf , Giant Slalom , GS Snowboardwettkampf auf der Piste, bei dem eine durch Torstangen markierte Strecke in möglichst kurzer Zeit in zwei Durchgängen bewältigt werden muß. Die Zeiten der Durchgänge werden addiert.



Roast Beef Wenn während eines Sprunges die hintere Hand zwischen den Beinen an die Heelside -Kante (Backside), zwischen den Bindungen greift.



Rocker Aufbiegung des Tails



Rocket Beim Sprung berühren beide oder eine der Hände links oder rechts die Nose.



Rocket-Air Wenn während eines Sprunges beide Hände oder eine der Hände, links oder rechts der Nose, das Board berühren.



Rodeo Flip Alle Tricks mit einer Drehung um die drei Körperachsen.



Rolling Wenn der Schuh in der Bindung leicht hin und her bewegt werden kann.



Rotation Drehbewegung. Beim Snowboardfahren werden dabei vor allem die zeitgleichen Drehbewegungen des Oberkörpers im Vergleich zum Board beobachtet.



Rutschpad Stomppad -Gummimatte zwischen den Bindungen. Sie ist beim Liftfahren behilflich und verhindert ein Wegrutschen des losen, hinteren Beines.



Rücklage Gewichtsverteilung entlang der Boardlängsachse, wobei das hintere Bein mehr Gewicht trägt als das vordere.



Sandwich-Bauweise Produktionsweise eines Snowboards, wobei ein Holzkern und verschiedene andere Materialien verwendet werden, die in eine Form gelegt und unter hohem Druck und hohen Temperaturen zu einem Stück zusammengeklebt werden. Die Bauweise ergibt formstabile exakt bestimmbare Flex- und Torsionseigenschaften. Der Nachteil liegt im Preis: die Bauweise ist sehr teuer.



Schaufelradius Verlauf des Radius der Schaufelaufbiegung



Schneelawine Wenn sich Schneemassen in Richtung Tal abrutschen. Es gibt allerdings verschiedene Arten von Lawinen Staublawinen, Naßschneelawinen, Schneebretter.



Schrägfahrt Hangquerung frontside oder backside, die auf der Kante gefahren wird.



Schrägrutschen Hangquerung gedriftet bzw. gerutscht



Schwerkraft Jene äußere Kraft die aus unserer Masse und der konstanten Erdbeschleunigung g entsteht und immer zum Erdmittelpunkt wirkt.



Schwung zum Hang Teil des methodische Aufbaus eines Schwungs



Schwungfächer Übungsform zum methodischen Aufbau eines Schwungs



Schwungphasen Zeitlich begrenzte Teile eines Schwungs



Scoop Stärke der Aufbiegung der Nose.



Seitenwange Seitlich zwischen Oberfläche und Belag eingebrachter Boardbestandteil, der den Kern vor äußeren Einflüssen schützt und die Kraftübertragung vom Oberbelag auf die Kante unterstützt.



Shapen Formen eines Hindernisses oder einer Halfpipe.



Shapes Die Formen des Snowboards, die die Fahreigenschaften beeinflussen.



Shifty Sprung bei dem das vordere Bein gestreckt bleibt, das Brett in Richtung Zehenkante gedreht wird, der Oberkörper aber in Richtung Fersenkante dreht.



Sidecut Depth Maß der Tailierungstiefe.



Sketchy Unkontrolliertes Fahren und Landen von Tricks.



Slam Sturz, meist beim Landen eines technisch schwierigen Tricks beim Freestylen.



Slide Mit dem Board seitlich rutschen.



Slob Während nach links (Frontside) gedreht wird, greift die Hand Frontside zwischen die Bindungen.



Slob Air Sprung, bei dem die vordere Hand gestreckt zur Zehenkante greift und die Nose so weit wie möglich zum Körper zieht. Der Oberkörper wird in Flugrichtung gedreht und das hintere Bein durchgestreckt.



Slush Sulzschnee



Snowboardcross SBX So muß man aus urheberrechtlichen Gründen ab heuer zum Boardercross sagen.



Snowdeck Skateboardähnliches Brett, mit dem man im Schnee tricksen kann. Das Snowdeck besteht aus zwei Brettern, dem Skate- und dem Subdeck, einem "Mini-Snowboard".



Snurfer Der Vorläufer des heutigen Snowboards wurde vom Amerikaner Sherman Poppen entwickelt.



Softbindung, Schalenbindung Bindungstyp für Freestyle und Freeride.



Softboots Weiche, aus Kunststoff, Leder und Gummi gefertigte Snowboardschuhe für Softbindungen.



Softgoods Hosen, Jacke, Handschuhe etc.



Spin Drehung um die Körperlängsachse bei Sprüngen.



SSBA , Swiss Snowboard Association Nationale Verband der Snowboarder in der Schweiz



Stalefish Die hintere Hand greift Backside zwischen die Bindungen.



Standbein Das Bein, das beim Fahren mehr Gewicht trägt. Das vordere Bein (Goofy: rechtes Bein; Regular: linkes Bein)



Standposition Position auf dem Snowboard, bei der die Schulterachse annähernd parallel zur Boardlängsachse gehalten wird, das Gewicht auf beide Beine gleich verteilt ist.



Steinschliff Möglichkeit beim Boardtuning dem Belag mittels einer Maschine eine Struktur einzuschleifen, die die Gleiteigenschaften des Boards beeinflusst.



Step-in-Systeme Snowboardbindung, die nicht mit der Hand geschlossen werden muss.



Steuerphase Zeitlich begrenzter Teil eines Schwungs bei dem das Snowboard in und aus der Falllinie geführt wird.



Stiffy Beide Beine werden im Sprung durchgestreckt.



Struktur Belagsaufbau



Stuck Sicheres Landen eines Sprunges.



Stylen Verschönern eines Sprunges bzw. eines Tricks durch zusätzliche Bewegungen.



Switch Entgegen der üblichen Fahrtrichtung angefahrener Trick, "fakie".



Switchstance, switchfoot Goofytricks regular gefahren, oder umgekehrt.



Symmetrische Snowboards Snowboard das symmetrisch aufgebaut ist und keine asymmetrisch versetzten Seitenkanten besitzt.



Table Hindernis im Fun Park, das, ähnlich einem Tisch an der Oberseite flach ist und seitlich zwei kleine Rampen besitzt



Tail Hinteres Ende des Snowboards.



Tail Hintere nach oben gebogene Teil des Decks nach der Achse



Tail Ride Fahren am hinteren Ende des Boards.



Tail-grab Sprung bei dem die hintere Hand an das Tail greift.



Taillierungstiefe Verhältnis der breitesten Stelle bei Schaufel und Heck zur schmalsten Stelle des Snowboards.



Tailroll 180 Grad Drehung über das Ende des Snowboards.



Toe Lift Erhöhung des Zehenteils der vorderen Bindung um eine bessere Kraftübertragung auf die Kante zu bekommen



Tool-Kit Kleines Werkzeugset, das beim Snowboardfahren mitgeführt werden kann.



Torsion , Torsionsteifigkeit Verwindung- bzw. Steifigkeit gegen die Verwindung des Boards



Track , Line Spur eines Snowboarders im Tiefschnee oder auf der Piste



Transition Rundung zwischen flachem und vertikalem Teil einer Halfpipe.



Trick Individueller, spielerischer Bewegungsablauf



Tuning , Boardpflege Kantenschleifen über Belagsausbesserungen bis hin zum richtigen Wachsen



Turn , Schwung Richtungsänderung



Tweak Körper verdrehen, Stilmittel zum Stylen der Sprünge.



Twin Tip An Nose und Tail gleich gebautes Freestyle Board



Twist Verdrehen um die Körperlängsachse, wobei der gedrehter Sprung vor der Landung wieder zurückgedreht wird.



Umkanten Zeitraum des Kantenwechsels von Frontside auf Backside bzw. umgekehrt innerhalb der Auslösephase eines Schwungs



Untersteuern Board steuert nach dem Umkanten geradeaus



Vert Vertikaler Bereich einer Wall (Wand der Halfpipe).



Vertikalbewegungen Beuge- bzw. Streckbewegungen der Beine



Vordrehen Drehung des Oberkörpers, die zeitlich vor der Drehung des Boards beginnt, aber die gleiche Richtung hat



Vorlage Gewichtsverteilung entlang der Längsachse, das vordere Bein trägt mehr Gewicht.



Vorspannung,Vorspann Produktionsbedingte Eigenspannung des Snowboards, di
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Re: Lexikon von shasta am 16. Aug 2005, 12:39

...e dem beim Fahren entstehenden Druck entgegenwirkt. Wird sichtbar, wenn das Board flach am Boden liegt: der Abstand der Boardmitte von der Unterlage gilt als Maß der Vorspannung.

VS-Gerät , Pieps Verschütteten-Such-Gerät - Teil jeder Alpinausrüstung und unbedingtes Muss beim Fahren abseits gesicherter Pisten.

Wachs, Wax Snowboardwachs, Heißwachs - Meist in Blöcken oder Pulverform. Verbessert die Gleiteigenschaften des Belags und verlängert bei regelmäßiger Anwendung seine Lebensdauer.

Wall, Vert - Wand der Halfpipe.

Watersplash-Contest - Wettbewerbsform mit Fun -Charakter, bei der Rider mit Snowboards über ein Wasserbecken gleiten müssen.

Weltcup - Internationale Rennserie der FIS

Weltrangliste - Liste aller FahrerInnen, die bei der ISF eine Rennlizenz gelöst haben und bei nationalen oder internationalen Bewerben Punkte gesammelt haben.

Wheelie - Pistentrick, bei dem auf einem Ende des Snowboards gefahren wird (Nose-Wheelie, Tail-Wheelie).

World Series - Internationale Rennserie der ISF

WPT , World Pro Tour - Rennserie an der nur Snowboarder teilnehmen, die den Sport professionell betreiben.

Wrist Guard - Handgelenksstütze in Snowboardhandschuhen.

Zentrifugalkraft - Jene Kraft, die bei Rotationsbewegungen vom Mittelpunkt nach außen wirkt und abhängig ist von der Masse, der Drehgeschwindigkeit und dem Abstand zum Drehpunkt

Zentripedalkraft - Jene Kraft, die der Zentrifugalkraft entgegen (zum Kurvenmittelpunkt hin) wirkt und bei gleicher Größe den rotierenden Körper auf seiner Kreisbahn hält, wird sie größer als die Zentrifugalkraft, zieht sie den Körper zum Mittelpunkt, wird sie kleiner entfernt sich der Körper vom Mittelpunkt.

gibt ne 1 fürs engagement vom mugl, ne 2 für die vollständigkeit, und ne 6 mit kostenloser feierlicher lynchprozedur für jeden, der jetzt noch doofe fragen stellt...
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Re: Lexikon von Mugl am 16. Aug 2005, 13:28

da is wohl v bis z in den weiten des internets verloren gegangen. gut das es den tobi gibt der solch mysteriöse dinge in liebevoller kleinarbeit aufklärt.
darfst dir auch ne 1 auf dein bildschirm schmieren.
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Re: Lexikon von mr*blue am 16. Aug 2005, 14:07

HAHAHAHA ihr habt sonm schaden!es hat schon 1-2 minuetn geauert da runterzuscrolllen!!!
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