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Thema: Moralisches Dilemma

Moralisches Dilemma von flixl am 17. Dez 2008, 21:14

Hallo, ihr Lieben, ich stecke momentan in einem ziemlichen moralischen Dilemma, bei dem ich eure Hilfe brauche. (...)
Ich habe in der letzten Zeit sehr viele Texte gelesen, die Pflanzen eine durchaus fühlende, leidende und intelligente Existenz zusprechen.
Sowohl auf wissenschaftlich theoretischer, als auch auf geistig spiritueller Ebene lassen sich dafür ziemlich eindeutige BEweise finden.

Und nun weiß ich nicht, was ich machen soll. Ich fühle mich einfach richtig mies und unwohl, wenn ich im Wald Blätter von den Bäumen oder Blumen von der Wiese abreiße, um sie dann zu essen.
Dann verkrampft sich alles in mir, und ich fühle mich dabei schuldig und barbarisch, als würde ich eine Gewalttat begehen.
Vor ein paar Tagen wollte unser kleiner Junge mir zum ersten Mal beim Pflücken helfen.
Er tapselte zu den Pflänzchen, riß ein paar Blättchen ab und brachte sie mir dann ganz stolz,
damit ich sie mit in unseren Beutel lege.
Aber mir blieb in diesem Moment fast das Herz stehen.
Ich wäre beinahe aufgesprungen und hätte ihn zurückgerufen.
Dieser Anblick meines kleinen Kindes, dem ich beigebracht hatte, Pflanzen abzureißen, hat mir einfach überhaupt nicht gefallen.

Dagegen ist es ein ganz anderes Gefühl, eine Frucht zu genießen.
Diese gibt der Baum freiwillig her, wirft sie einem ja geradewegs vor die Füße. Ebenso Tomaten, Gurken, Avocados, Mais...
Mittlerweile kommt mir das Pflücken von Pflanzen schon fast wie ein raubtierähnlicher Akt vor.
Ich sehe mich dann immer aus der Sicht der Pflanze, wie bedrohlich ich wirken muß, wenn ich mich hinunterbeuge und dann die Hand ausstrecke, um dann irgendein Körperteil oder gleich das ganze Lebewesen abzureißen.
Das einzige, was mir noch ein bißchen Hoffnung gibt, ist,
daß ich irgendwo einmal gelesen habe, daß Pflanzen zwar förmlich aufschreien, wenn sie z.Bsp. in kochendes Wasser geworfen werden sollen,
daß sie dagegen jedoch sehr gelassen bleiben,
wenn man sie roh verzehrt.
Weiß jemand von euch, wo ich das nochmal etwas genauer nachlesen könnte?
(...)
P.S. Ganz extrem habe ich solche Gefühle auch erlebt, als ich zum ersten Mal Keimlinge gezogen habe.
Erst habe ich die kleinen Körner in frisches Wasser getan, habe somit das Leben aktiviert. Dann wuchsen daraus herrliche kleine Pflänzchen, sozusagen Kinder, ich habe mich im ersten Moment ziemlich über dieses kleine Wunder gefreut.
Die alten, trockenen Körner aus meinem Küchenschrank hatten Leben hervorgebracht.
Aber dann viel mir ein, daß ich das ja nur getan hatte, um sie in den nächsten Tagen abzuschneiden und dann zu essen. Da ist mir richtig schlecht geworden.
Ich habe mich gefühlt, wie so ein blöder Tierzüchter.
Naja, hoffentlich weiß einer von euch einen guten Rat, wie ich aus diesem Dilema wieder herauskommen kann...
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Re: Moralisches Dilemma von powderpaul am 17. Dez 2008, 21:29

Felix stell die Drogen ab, aber dalli!
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Re: Moralisches Dilemma von flixl am 18. Dez 2008, 19:19

gefunden auf www.antivegan.de


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Re: Moralisches Dilemma von Snowboarding am 19. Dez 2008, 13:36

hahahaha
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Re: Moralisches Dilemma von keizer am 20. Dez 2008, 14:20

morlockk dilemma!
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