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Forum: Tech Talk

Thema: 3D

3D von moe am 28. Jan 2008, 16:26

Am Wochenende war ich am Fellhorn. Die sind da so auf Tourismus ausgerichtet, dass sie sogar eine 3D-Show haben. Die machen das so Diashowmäßig, also einzelne Fotos... Das hat mich so unglaublich fasziniert, dass ich das auch machen will. ...wie? Brauch ich dazu ein spezielles Programm oder eine spezielle Kamera?
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Re: 3D von Taschmahal am 29. Jan 2008, 13:31

du brauchst zwei kameras oder eine spezielle cam. wie das mit den programmen aussieht weiß ich da nix drüber
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Re: 3D von flixl am 31. Jan 2008, 18:43

Bei der Aufnahme eines IMAX-3D-Filmes wird für jedes Auge durch zwei Kameras je ein Bild im Augenabstand aufgezeichnet. Das "IMAX 3D"-Verfahren nutzt für die erforderliche Bildtrennung bei der Projektion die Polarisationstechnik, um ein dreidimensionales farbiges Bild zu erzeugen.

Die Filmprojektion erfolgt mit linear polarisiertem Licht. Dabei sind die Polarisationsrichtungen für das rechte und das linke Teilbild gerade um 90 Grad verdreht. Der Betrachter trägt spezielle 3D-Brillen, die wiederum durch entsprechende Polarisationsfilter dafür sorgen, dass jedes Auge nur das für es vorgesehene Teilbild zu sehen bekommt. Im Gehirn entsteht so der dreidimensionale Filmeindruck. Das Bild wird auf eine Silberleinwand projiziert, da herkömmliche Projektionsflächen die Polarisation des Lichtes zerstören würden.

Ein Vorteil der Polarisationsfiltertechnik sind die kostengünstige Herstellung der 3D-Brillen und deren unkomplizierte Handhabung. Die Polfilter absorbieren allerdings ungefähr 1,5 Blendenstufen des vorhandenen Lichtes. Deshalb sind sehr starke Xenonlampen nötig, die aufgrund der hohen Hitzeentwicklung (Betriebstemperatur ca. 800 °C) kontinuierlich mit Luft und Wasser gekühlt werden müssen. Ein weiterer Nachteil ist die starke Blickwinkelabhängigkeit der Silberleinwand. Für seitliche Blickwinkel größer als ca. 20 Grad ist das Bild nur noch weniger als halb so hell, verglichen mit der frontalen Betrachtung. Zuschauer sollten also bei der Projektion möglichst mittig vor der Leinwand sitzen.

In manchen Kinos werden dagegen Shutterbrillen verwendet. Bei dieser Technik wirft der Projektor abwechselnd ein Bild für das linke bzw. für das rechte Auge auf die Leinwand. Die Shutterbrillen enthalten für jedes Auge ein dünnes LCD-Glas, welches synchron mit dem Projektor nur dann lichtdurchlässig wird, wenn auch das für dieses Auge vorgesehene Bild auf der Leinwand zu sehen ist. Dieser Vorgang wird durch Infrarotsignalgeber oberhalb der Leinwand für alle Brillen gleichzeitig gesteuert. Um ein Kopfschmerzen bereitendes Flimmern des Bildes zu verhindern, muss jedes linke Einzelbild viermal in Abwechslung mit dem jeweils passenden rechten Einzelbild gezeigt werden. Da die Brillen aktive Komponenten enthalten, wird diese Technik auch als "aktive" Stereoprojektion bezeichnet, im Gegensatz zu der "passiven" Polarisationsfiltertechnik.
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