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Burton New Zealand Open 2010

von Jules Rauhe, 31. Aug 2010

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Der 13. und 14.08.2010 standen komplett unter dem Motto "Finals". Beginnend mit den Slopestyle Finals am 13., mussten die Starter sich widrigsten Wetterbedingungen stellen. Schlechte Sicht und eisige Landungen machten es den Finalisten schwer ihre gesamte Spannbreite an Skills auszupacken. Auch für Presse und Zuschauer stellte das Wetter eine Herausforderung dar, da es so nicht möglich war den gesamten Course und Run eines Fahrers zu sehen. Trotzdem versuchten die 19 weiblichen und 37 männlichen Rider das Beste aus dem Course zu holen und eine gute Show zu bieten. Bei den Mädels gelang dies am besten Jamie Anderson (USA), die mit einem Boardslide-to-tailpress am down rail, einem Fs 180° out an der Up-Box, einem sw Bs 180° mute, Bs 360° mute und einem bs 180° mute 79.20 Punkte kassierte und somit zum 3. Mal in Folge die Burton Nz Open gewann. Zweite mit 74.56 Punkten wurde die Lokalmatadorin Shelly Gottlieb (Burton, NZL), gefolgt von der Norwegerin Kjersti Buaas mit 73.60 Punkten. Nur knapp das Burton Open Siegertreppchen verfehlte die Deutsche Silvia Mittermüller, die mit leicht entteuschter Miene aber doch gutem 2. run undankbare 4. wurde.

Der Typ kann's einfach in der Halfpipe... Iouri Podladtchikov.

Bei den Männern machte Christian Haller mit seinem 2. Run den Sack zu und kassierte 80.84 Punkte und somit die 6000 NZ$ Preisgeld. Mit einem Bs lipslide am down-flat-down rail, einem tailslide auf der gap to flat box, sw Bs 720°, Cab 900°, Fs 720° tailgrab wurde der Schweizer Burton NZ Open Sieger, ganz knapp vor dem TTR-Tour Leader Gjermund Braaten mit 80.64 Punkten. In seinem Run zeigte er einen Fs 270° gap über das down-flat-down rail, Fs 270° auf der gap to flat box, Fs 540°, Cab 720°, und einem double back rodeo 900°. Dritter wurde Burton Rider und Buton US Open 2010 Sieger Mikkel Bang (USA) mit 79.00 Punkten.

Letzter Tag der Burton NZ Open stand ganz im Zeichen des Halfpipe Finales und glücklicherweise auch wieder unter strahlend blauen Himmel und Sonnenschein. Die Getränkemarken Summit und Monster sorgten mit Freibier und Energydrinks dafür, dass die Stimmung um die Halfpipe herum großartig und gechillt war Presse und endlich auch einige Zuschauer auf den Beginn der Competition warteten. 19 Mädels und 38 Jungs bildeten das Starterfeld des Pipefinales und warteten auch ihre Chance Burton Open Sieger zu werden. Wie fast zu erwarten, nutzte die US-Amerikanerin Kelly Clark diese Chance, nach verpatztem 1. Run und holte sich mit einem giant Fs air, Bs 540° mute, Fs 900°, method air, Fs 720° und abschließendem Cab 720° mute 88.70 Punkte und somit Platz 1. Zweite wurde die Spanierin Queralt Castellet mit 82.45 Punkten, gefolgt von der Japanerin und Urgestein Soko Yamaoka (37) mit 76.84 Punkten.

v.l.n.r.: Shelly Gotlieb, Jamie Anderson und Kjersti Ostgard Buaas

Bei den Männern konnte Iouri Podladtchikov (SUI) zeigen, dass er sich nicht umsonst einen Namen gemacht hatte und holte im 2. Run mit einem massiven crippler, double McTwist 1260°, Fs 1080° tailgrab und Cab 720° beeindruckende 93.70 Punkte und somit Platz 1. Wie im Märchen von Aschenputtel marschierte der 14-jährige Japaner Taku Hiraoka durch die Pre-Quali, Quali bis ins Finale und angelte sich dort mit einem Bs 540°, Fs inverted 720°, Cab 1080° und einem massiven Fs 900° tailgrab 89.35 Punkte und den 2. Platz vor dem US-Amerikaner Louie Vito, der mit 88.04 Punkten Dritter wurde.

v.l.n.r.: Gjermund Braaten, Christian Haller, Mikkel Bang

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