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South California Experience

von Mugl, 14. Mär 2010

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The visiting days - Volcom & Electric

Foto: Mugl

Die ersten beiden Tage waren relativ mellow: Einchecken im Hotel, ein nach mitteleuropäischer Zeit übliches Frühstück bei Del Taco und Bier von der Tankstelle, verzweifelt realisieren, dass das Fernsehen in Amerika noch schlimmer ist, als Mittags bei RTL 2.

Das "richtige" Frühstück am Donnerstagmorgen entsprach leider nicht unseren Erwartungen von "Intercontinental breakfast": Burritos, dünner Kaffee und merkwürdig dicker Orangen-Saft bedeutete für uns, auf dem Weg nach Los Angeles - das Hotel lag rund 1 1/2 Stunden von Downtown entfernt - noch mal anhalten und ein für europäische Verhältnisse gerechtes Frühstück auftreiben, bevor es ins Volcom Headquarter nach Costa Mesa ging.

Aus dem Frühstück wurde schließlich ein Mittagessen am Huntington Beach. Mit Aussicht auf den Pazifik, seinen Surfern, den Volleyball-Spielern und den ersten Sonnenhungrigen Mitte März wurde so ziemlich jedes Klischee, das man um Südkalifornien kennt, bestätigt.

Letztendlich war es aber genau das, warum wir gekommen sind. Und jeder, der sich ebenfalls auf so einen Trip begibt, ohne die für Touristen typischen Sehenswürdigkeiten und Orte rund um und in Los Angeles anzuschauen, macht einen Fehler. Das behaupten wir nicht blindlings, das ist so. Nehmt es hin!

Huntington Beach, 22 Grad. (Foto: Mugl)

Gegen Mittag ging es schließlich zu Volcom. Übrigens als eines der ersten Magazine, denen die Jungs offiziell mit Foto- und Berichterstattungs-Auftrag Eintritt gewährt haben. Ein dickes Danke geht somit an Ryan Boyes und Ethan Anderson, der Creative Director bei Volcom. Aus seiner Hand stammen, unter anderem, die Artworks der Marketing Kampagnen von Volcom sowie ein Teil der Klamotten-Designs, die ihr in den Shops findet.

Wer hätte nicht gerne einen Pool mit eigenem Logo? Volcom-Team-House in Costa Mesa. (Foto: Mugl)
Die Haus-eigenen Mini-Ramps. Und obendrauf steht den Jungs auch noch ein Skate-Park zur Verfügung. Sick! (Foto: Mugl)

Auch der Besuch im Volcom-Team-House und in der Firmen-eigenen Skatehalle, nur ein paar Blocks vom Headquarter entfernt, durfte nicht fehlen. Was soll man sagen: typisch amerikanisch? Ja! Wären wir auf etwas anderes gestoßen, wären wir womöglich enttäuscht gewesen. Ein bißchen abgefuckt, ein bißchen dirty, ein bißchen das Klischee einer südkalifornischen Brand erfüllen. Das Team-Haus beherbergt, neben einem großen Trampolin in dem riesigen Garten, auch zwei Miniramps, eine Hütte mit einem Billard-Tisch und ein Pool im Volcom-Look. Das Haus kann von dem Team-Fahrern jeder Zeit unter Beschlag genommen werden und bietet Platz für einen großen Anhang.

Im Headquarter ging´s etwas gesitteter zu. Vom Lager über die Design- und Marketing-Abteilung bis zu den Jungs und Mädels an der Rezeption arbeiten dort rund 240 Mitarbeiter. Dass dort schon einige legendäre Persönlichkeiten zu Gast waren, sah man schon an der riesigen Küche, die von niemand geringerem als Jamie Lynn bemalt wurde. Wer Herrn Lynn nicht kennt, möge sich schämen und nach dem Mann googlen. Danke!

Wer in Costa Mesa arbeitet, geht in der Mittagspause Surfen. Die Welt ist ungerecht. (Foto: Michi Lehmann)
Dank Jamie Lynn mit schöner Küche: die Volcoms im Headquarter. (Foto: Michi Lehmann)

Zwischen all den Häusern darf Volcom auch noch eine für unsere Verhältnisse überdimensionale Skate-Halle ihr Eigen nennen. Wo die ist, verraten wir euch natürlich nicht, schließlich wollen wir bei unserem nächsten Los-Angeles-Besuch dort nicht hinter gefühlten 3000 anderen Typen Schlange vor der Halle stehen.

Volcom-Car und Volcom-Skate-Hall. Danke fürs Mitnehmen! (Foto: Mugl)

Tag Zwei beginnt mit dem Besuch bei Electric, ebenfalls im Süden Los Angeles´ und nur ein Katzensprung vom Volcom-Headquarter entfernt. Viele haben wir im Büro nicht getroffen, da zur gleichen Zeit die halbe Besatzung in Bear Mountain zu einem ihrer Events verweilte. Machte aber nichts, wir haben trotzdem alles gesehen: Kurze Zeit nach sämtlichen Shows und Messen vor allem das leere Lager und die vollem Auftragsbüchern für die kommende Saison.

Was im Hause Pleasure mit Kicker die Mittagspause füllt, füllt sie bei Electric mit Ping Pong. (Foto: Irgend jemand von der Bande. Der Eigentümer der Kamera spielt gerade Ping Pong.)
Bei Electric zu Hause. (Foto: Michi Lehmann)

Nach dem Stopover bei Electric konnten wir uns auch mal dem "American Way of Life" widmen. Ab nach Hollywood, Beverly Hills, und um den Touristen vollends raushängen zu lassen, mit Foto- und Film-Kamera bewaffnet nach Santa Monica. Auch wenn wir vom legendären Spring Break noch nicht viel gemerkt haben, hat sich die zweistündige Reise vom Süden in den Norden dieser Mega-Stadt gelohnt.

Wie gesagt, die Autofahrt in den Norden Los Angeles´ hat sich sichtlich gelohnt. Sundown in Santa Monica. (Foto: Mugl)

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