Burton European Open 2010von Mugl, 12. Jan 2010 Seite 4 von 7
Mittwoch, 13. Januar - Halfpipe Qualification Women & Slopestyle Semi-Final MenTag fünf der Burton European Open. Trotz leichtem Hangover - bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger - ging´s pünktlich um 09:30 rauf in Richtung Crap Sogn Gion, wo für heute zur Halfpipe-Qualification der Mädels und zum Slopestyle-Semi-Final der Männer anstand.
Peetu Piiroinen, Switch Frontside Air an der Regular-Frontside-Quarter (Foto: Michi Lehmann)
Was nicht vom bekannten "Bier zu viel" am Vorabend ausgelöst wurde, sollte vom Wetter erledigt werden: Ein mulmiges Gefühl auf dem Snowboard, das vor allem durch verdammt schlechte Sicht verursacht wurde. Flat-Light sei Dank. Dazu kam leichter Schneefall und suboptimaler Temperatur, bei der man lieber unten im Rocks Resort unter der Dampf-Dusche geblieben wäre. Die Fahrer mussten trotzdem durch. Am Morgen wurden erst mal die Mädels zur Qualification in der Halfpipe heran geholt. Zugegeben, die Qualification ist nicht unbedingt der spannendste Part eines Contest. Trotzdem musste bei dem Maßen an Fahrerinnen irgendwann mal anfangen, die Glücklichen fürs Finale zu bestimmten. Beziehungsweise haben das die Mädels selbst erledigt. Für 13 von den 45 Starterinnen setzte es einen Platz für das Semi-Final am Samstag. Wer diese 13 waren seht ihr hier im Ranking: Halfpipe Qualification Women
Mikkel Bang, Frontboard (Foto: Michi Lehmann)
Für die 42 Männer ging es am Mittag zum Slopestyle-Park am Plaun, der allerdings (ratet mal warum) nicht ganz easy zu fahren war. Hallo Flat-Light, hallo Schneefall, hallo bock-harte Landung! Die "Skandis" hatten bei diesen Bedingungen, die sie von ihren Home-Resorts wohl zu genüge kennen, dabei klar die Nase vorn. Auf die ersten zehn Plätze gesellten sich (Norweger, Finnen, Schwerden) sieben Skandinavier, darunter Gjermund Braaten (NOR), Peetu Piiroinen (FIN) und Janne Lipsanen (FIN). Nur die beiden Schweizer Iouri Podladtchikov und Christian "Hitsch" Haller konnten sich mit Platz fünf und neun dazwischen klemmen. Respekt darf man übrigens Stephan "Mu" Maurer zusprechen. Der hatte wohl keinen Bock auf sein "normales" Brett und ist das Semi-Final mal eben mit seinem Burton "Fish" gefahren. Jeder der nicht weiß, von was ich hier schreibe, schaut sich das Brett HIER an. Swallow-Tail-Bretter sind nicht allzu sehr für ihre Freestyle-Qualitäten auf eisigen Park-Kickern bekannt. Backside 7, Backflip und Frontside 7 an der Kicker-Section... und die Jibline am Anfang wurde ebenfalls souverän mitgenommen.
Stephan "Mu" Maurer, Crippler mit seinem Swallow-Tail-Brett (Foto: Michi Lehmann)
Für den Air-&-Style- und O´Neill-Evolution-Slopestyle-Gewinner Marko Grilc (SLO) lief das Semi-Final dieses Mal leider nicht so erfolgreich. Einerseits wegen seinem Double-Backflip am zweiten Kicker, bei dem er nach der Hälfte bereits wieder aufmachen musste und super sketchy per Wheelie wieder gelandet ist. Andererseits waren seine Runs nicht allzu perfekt, weshalb es für ihr nur für den 22. Platz reichte. Das restliche Ranking hier: Slopestyle Semi-Final Men
Seppe Smits, Backside 9 (Foto: Michi Lehmann)
Wer sich noch kurzfristig ins Schweizerische Laax machen will: Heute Abend steigt im "Indy" die Riders Welcome Party mit "Budzillus" live in Concert und im Anschluss gibt´s feinste DJ-Beats. Auf jeden Fall solltet ihr auch morgen wieder einen Blick hier rein werfen. Dann gibt´s alles rund um die Halfpipe Qualification und Halfpipe Semi-Finals der Herren. Bis dann... |