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Interview mit Marc Swoboda

29. Okt 2008

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Das Nike 6.0 Summer Camp hier in Saas Fee war euer erstes offizielles Come-Together als Euro-Team. Wie waren im Vorfeld deine Erwartungen an den Trip?
Ich bin ganz kurzfristig in das Team geholt worden und bin direkt zur Nike 6.0-Migration zum internationalen Meeting nach Portland in das Nike-Headquarter eingeflogen worden. Die Art und Weise wie mit den Athleten umgegangen wird und was Nike dort für ein Programm aufgefahren hat, war wirklich überdimensional. Wir haben eine Führung durch das Headquarter gemacht, was mit einer Kleinstadt zu vergleichen ist. Wahnsinn, jedes Gebäude ist nach großen Nike-Athleten benannt wie z. B. Michael Jordan oder Tiger Woods. Wir wurden in strategische Marketing-Meetings involviert und durften an den Schuh-Designs für das nächste Jahr mitwirken. Vom Rahmenprogramm mit anderen Nike 6.0 relevanten Sportaktivitäten ganz zu schweigen.

Nicht schlecht. Aber eigentlich wollten wir etwas über euren Trip nach Saas Fee hören...
Gleich nachdem ich aus Portland zurück gekommen bin, habe ich die Nachricht bekommen, dass es auch ein Europa-Team-Meeting zum kennenlernen, fahren und filmen geben wird. Und ich wusste, wenn dieses Come-together nur ansatzweise mit dem Portland-Event mithalten kann, dann wird das eine perfekt organisierte Veranstaltung. Das macht es für uns Rider so viel einfacher, wenn alles passt: von der Anreise, Unterkunft im Hotel, über Lifttickets bis zur Betreuung vor Ort. So können wir uns komplett auf das Snowboarden und Filmen konzentrieren, weil wir uns um die anderen Dinge keinen Kopf machen müssen, was enormen Einfluss auf die Produktivität hat. Wir sind jeden Morgen saufrüh aufgestanden und waren so ziemlich die ersten auf dem Berg - noch vor den Ski-Rennläufern. Das war natürlich anstrengend, aber es hat sich gelohnt.

Wie war der erste Shooting-Tag, um wie viel Uhr gings los?
Relativ zeitig, Frühstück gabs gegen 07:30 Uhr Kaffee, Müsli, und dann gleich rauf auf den Gletscher. In Saas Fee braucht man eine knappe Stunde vom Dorf bis zum Gletscher hinauf. Zwei Fahrten mit der Gondel und dann geht es weiter mit dem Zug bis nach ganz oben. Das dauert echt ewig und von daher ist es verständlich, dass man so früh wie möglich auf den Berg kommen sollte, nicht zuletzt weil frühmorgens auch das Licht zum Shooten am besten ist. Außerdem macht der Park um 13:00 Uhr dicht, weil spätestens dann der Schnee zu weich und somit zu langsam wird.

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