Nokia Air & Style 2006
4. Dez 2006
Nokia Air&Style 2006
Billy Talent, Nokia Air & Style 2006, München Olympiastadion (Foto: Michi Lehmann)
Zum Aufwärmen gab es erst mal die Rookie Challenge, bei der es die Jungen Wilden richtig krachen haben lassen. Mit Fahrern wie Mikkel Bang, Marco Smolla, Peter König oder den Straussen Zwillingen war demnach ein hohes Ridinglevel zu erwarten.
Im Schatten des Olympiaturms wurde dann zum Abend hin zum Angriff geblasen, die erste Runde stand an. Mit Spannung erwartete man die Top-Paarungen, die ausschließlich aus Spitzen-Fahren bestanden. So musste sich beispielsweise Nicolas Müller verabschieden, der gegen David Benedek einen schweren Gegner gezogen hatte. Nicht anders erging es Eero Ettala, der mit einem Switch Double Backflip keine Chance kontra den Frontside 1080 Double Cork von Travis Rice hatte.
Iouri Podladtchikov, Nokia Air & Style 2006, München Olympiastadion (Foto: Michi Lehmann)
Sogleich war die Meute bereit, um Runde zwei in Empfang zu nehmen. Dabei war wohl die größte Überraschung, dass Shaun White seine Koffer packen musste, sein Cab 1260 konnte den Frontside 1260 Tailgrab von Antti Autti nicht schlagen. Ebenfalls nicht für das Superfinale qualifiziert war Mathieu Crepel, sein nicht perfekt gestandener Switch Backside 1080 wurde ihm zum Verhängnis, und so konnte Herr Rice mit einem Double Cork 1080 an dem jungen Franzosen vorbei ziehen.
Andy Finch, Nokia Air & Style 2006, München Olympiastadion (Foto: Michi Lehmann)
Nun wurde es Zeit, um sich für das Superfinal vorzubereiten. Noch etwas taumelnd von den Beats aus dem Hause Billy Talents, war man für die vier Finalisten Travis Rice, Risto Mattila, Antti Autti und David Benedek bereit.
David Benedek eröffnete mit einem Double Cork 1260, bei dem er aber leider nach der Landung Backside verkantete. Besser Antti Autti, der seinen Frontside 1260 Tailgrab wiederholte und perfekt in den Schnee setzte, es gab aber trotzdem weniger Punkte für ihn, als für Risto Mattilas perfekten Cab 1080.
Jetzt sah es fast nach einem Sieg für Risto aus, wäre da nicht Travis Rice gewesen, der sich durch seinen Double Backflip Late 180, man füge hinzu, mit gebrochenem Board, den Sieg holte. Man muss zugeben, von den vier Finalisten hätte einfach jeder gewinnen können, die Judges hatten daher wirklich keinen leichten Job.
Travis Rice, Nokia Air & Style 2006, München Olympiastadion (Foto: Michi Lehmann)
Hier noch mal alle Ergebnisse auf einen Blick:
Superfinal
1. Travis Rice (USA) 284
2. Risto Mattila (FIN) 277
3. Antti Autti (FIN) 259
4. David Benedek (GER) 43
Runde 2
5. Shaun White (USA) 282
6. Hampus Mossesson (SWE) 272
7. Mathieu Crepel (FRA) 239
8. Heikki Sorsa (FIN) 148
Runde 1
9. Torstein Horgmo (NOR) 257
10. Eero Ettala (FIN) 245
11. Nicolas Müller (SUI) 242
12. Andy Finch (USA) 235
13. Christophe Schmidt (GER) 229
14. Marc-André Tarte (CAN) 176
15. Chris Kröll (AUT) 160
16. Sani Alibabic (AUT) 152
Rookie Challenge
1. Mikkel Bang (NOR) 274
2. Iouri Podladtchikov (RUS) 240
3. Christian Haller (SUI) 225
4. Marco Smolla (GER) 183
5. Peter König (AUT) 177
6. Juuso Laivisto (FIN) 143
7. Philipp Strauss (GER) 125
8. Tobias Strauss (GER) 96
9. Luke Mitriani (USA) 14
10. Benny Urban (GER) 6
Und wer das Ganze im Stadion oder am Bildschirm verpasst hat, für diejenigen gibt es im Laufe der Woche auf snowforce.com noch einen kleinen Video-Nachbericht zum Air & Style 2006.
Antti Autti, Nokia Air & Style 2006, München Olympiastadion (Foto: Michi Lehmann)
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