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Pleasure Jam 06 Review

14. Nov 2006

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Der vierte Pleasure Jam war einmal mehr ein voller Erfolg!
Angefangen hat der Pleasure Jam 2006 mit heftigen Schneefällen, die am Donnerstag und in der Nacht auf den Freitag das wirklich geniale Setup der Shapecrew um Bernd Mandlberger unter einer beachtlichen Neuschneedecke begruben. Das schlechte Wetter hielt leider bis zum frühen Nachmittag des Freitag an. Deshalb musste die Qualifikation nach etlichen Verschiebungen am Ende doch noch abgesagt werden. Das störte die meisten der angereisten Rider aber nicht so sehr, denn sie begannen trotz miserabler Sicht und starkem Wind eine kleine Session auf den Jib-Obstacles. Wie um sie zu belohnen legte sich der Wind nach und nach und die ersten Sonnenstrahlen fanden ihren Weg in den Burton Superpark. Am Ende rockten rund 500 motivierte Rider bei Sonnenschein und guter Sicht den Park das ließ einiges für den Samstag erwarten!

Foto: jan zach

Auf der Freitagsparty im Hofbauerstollen, konnte man so ziemlich jedes bekannte Gesicht der europäischen Snowboardszene entdecken und ein Großteil der Feiernden fand erst in den frühen Morgenstunden den Weg ins Bett.
Trotzdem hieß es am Samstag früh aufstehen, denn das Wetter war jetzt noch gut, die weiteren Prognosen aber ließen auf eine neuerliche Verschlechterung am Nachmittag schließen. Die mit Spannung erwartete Jam-Session der Pros wurde also bereits kurz nach 10 Uhr gestartet, was sich wegen des auffrischenden Windes als kluger Zug erwies. Das Riding der geladenen Pros war dann auch mehr als sehenswert und löste heftige Diskussionen, zeitweilig auch Ratlosigkeit bei den Judges aus. Einen Sieger unter so vielen guten Ridern zu finden ist schwer vor allem wenn alle Gas geben als gäbe es kein Morgen!
Die Overall-Wertungen haben schließlich ein weiteres Mal, Nicky Wieveg aus Schweden und Cheryl Maas aus den Niederlanden gewonnen. Die beiden fühlen sich am Dachstein scheinbar besonders wohl und zeigten, trotz großer Konkurrenz, von Anfang an wo der Hammer hängt! Die Wertung Best Trick holte sich Chris Kröll, zum besten Rookie wurde Stefan Wimmer gekürt.

Foto: jan zach

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