Burton European Open 2006von Michi Lehmann, 15. Jan 2006 Seite 3 von 5
Day 05 & 06 - The Big Dump & Slopestyle Finals
Day 5
Foto: Fischi
Wir wussten das natürlich schon am Abend zuvor und bereiteten uns zielstrebig an der Bar des Riders Palace auf den bevorstehenden Downday vor. Einige Beteiligten vielleicht ein bisschen zu zielstrebig.
Foto: Fischi
Foto: Fischi
Day 6 Was gibt es eigentlich in Skandinavien außer fiesen Stechmücken und verdammt guten Snowboardern?
Foto: Fischi
Risto Matilla zeigte in seinem zweiten Run des Finales Switch Bs 7 to Cab 9 gefolgt von einem Fs 5er und hat damit quasi fast jede Rotation einmal abgehandelt. Hampus Mosesson, Gewinner des Air&Styles 2005, konnte seinen BS 1080 leider nicht sauber sticken und landete in der Result-List schließlich auf Platz 14. Aber ohne Trainingsrun als ersten Trick Bs 1080 zu probieren, ist aller Ehren wert! Jukka Eratuli aus Finnland zeigte im zweiten Lauf folgenden Run: Switch Frontside Air über die Hip, dann Switch Bs 9 to Fs 9, gefolgt von einem Cab 7 am unteren Kicker und Rock to fakie am Wallride und stand mit dieser Kombo am Ende auf Platz 13, was verdeutlicht, wie niveauvoll dieser Slopestyle der Herren war, und mit welchen Tricks die Fahrerriege aufwartete.
Foto: Marcel Lämmerhirt
Der 17-jährige Burton Rider gewann bei den BEOs 2005 noch den Slopestyle bei den Junioren und übertraf mit seinem Sieg seine Leistung von vor einem Jahr. Damit landeten in diesem Jahr drei Finnen auf dem Podium, denn Platz Zwei belegte Halfpipe-Weltmeister Antti Autti und der dritte Platz wurde an den Newcomer Janne Korpi vergeben.
Foto: Fischi
Bei den Mädels merkte man zwischenzeitlich schon, dass es sich bei dem Wettkampfformat um einen Open-Contest handelte, viele Fahrerinnen landeten auf dem Table oder zeigten einfach Straight-Airs, welche nicht gegrabt waren, dass aus den Speaker dazu auch noch Bob Marley mit seiner Kulthymne "No Woman No Cry" säuselte, machte die Sache nicht gerade leichter. Trotzdem, oder gerade deshalb verlangt es absoluten Respekt für alle Fahrerinnen, sich überhaupt über das heftige Kicker-Setup der Burton European Open zu prügeln.
Foto: Fischi
Claudia Fliri aus Österreich, die nach dem ersten Run das Starterfeld anführte, konnte ihren Vorsprung leider nicht bis zum Ende halten, landete aber mit dem dritten Platz verdient auf dem Treppchen. Den ersten Platz belegte Vorjahressiegerin Natasza Zurek mit einer Back to Back 5 Kombo und einem weiten Fs 360er. Cheryl Maas aus Holland startete als letzte Fahrerin und pushte den Contest noch einmal, indem sie nach einem Fs Boardslide am Downrail ihren Inrun zum ersten Kicker vermasselte und daraufhin abschnallte, um noch einmal Anlauf zu holen. Mit mehr Schwung zeigte sie dann einem massiven Bs 5er, gefolgt von einem Bs 720 und sicherte sich mit diesem Lauf absolut verdient den zweiten Platz.
Foto: Fischi
Tricks steht für heute Abend noch die große Gambling Night im Riders Palace an. Dabei wird in bester Oceans-Eleven-Manier, Black Jack und Roulette gezockt, bis die Gewinner der Burton European Open ihre Siegesprämie von jeweils 10000 US-Dollar unter die Leute gebracht haben. SLOPESTYLE MÄNNER ENDERGEBNISSE
Foto: Fischi
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