Powerade Pleasure Jam 2005
von Chris Helten, 17. Nov 2005
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Park & People
Der Dachstein ist einer dieser Berge, die einem jedes Mal, wenn man von unten zu ihm aufblickt, aufs Neue Respekt einflößen. Schroff und steil ragt die Felswand des massiven Felsblocks hoch in den blauen Himmel. Und das ist gut so. Denn je weiter nach oben es geht, desto höher die Wahrscheinlichkeit, wenigstens auf ein kleines bisschen Schnee zu treffen. Die Voraussetzungen im Tal ließen nämlich nicht wirklich erahnen, dass der Winter schon begonnen hat. Grüne Wiesen, spätherbstlich warme Temperaturen, und Sonne, die einen glauben ließ, man mache sich gerade für die letzte Surfsession bereit und nicht für den ersten Snowboardtag.
Umso größer war die Überraschung, als der erste Blick über den Gletscher die Sicht auf einen Park offenbarte, dem es offensichtliche an nichts mangelte. Shaper Bernd Mandelberger hatte wieder einmal bewiesen, dass so etwas wie Schneemangel für ihn nicht existiert. Und Qualitätsmangel erst recht nicht, wie das Wochenende deutlich bewies. Alle Obstacles erfreuten sich reger Nutzung, was zu einem Großteil sicherlich darauf zurückzuführen ist, dass schlicht und einfach für jeden etwas geboten war. Egal ob Pros wie Marc-André Tarte und Eero Ettala, die sich am gigantische Luftstände erlaubenden Pro-Kicker austobten, die Isen-Seven-Crew, die an den Rails die ersten Shots für ihr nächstes Filmprojekt einfingen, Xaver Hoffmann, der wie so manch anderer entspannt seine Runden an der zweiten Kickerline und der Corner drehte oder der Park-Anfänger, der im kleiner dimensionierten Beginnerpark seine ersten Indies und 5050s wagte alle hatten ihren Spaß. Dementsprechend gut war auch die Stimmung auf dem Berg, die während des gesamten Wochenendes erhalten blieb und auch von den ziemlich langen Wartezeiten an den Liften nicht im Geringsten getrübt werden konnte.
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