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The Battle 2005 is over!

22. Mär 2005

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Varianten über Varianten... wie soll man sich denn da entscheiden?

Nach den langen Warm-Ups am Freitag Vormittag, bei dem sich die Fahrer mit dem wieder monströsen Gap und den anderen Spielereien wie Spine, Cliff-Drop, Corner und verschiedenen Rails vertraut machen konnten, war am Samstag, den 19. März alles bereit für den großen Tag. Noch einmal gab es eine kurze Aufwärmphase, bevor in der Qualifikation die zehn Teams aus Norwegen, Schweden, Frankreich, Österreich, Deutschland, der Schweiz, Japan, Neuseeland und einem weiteren gemischten Team mit dem Titel "Battle Nation" ordentlich abgingen. Die USA und Kanada mussten aufgrund von Verletzungen ihre Teams zurückziehen.

Wie hat man sich das nun vorzustellen, Snowboarden im Team? Ganz einfach: Die drei Fahrer warfen sich einfach gleichzeitig durch den Park, der dafür ja auch zur Genüge verschiedene Lines bot. Gerade wegen dieser vielen verschiedenen Möglichkeiten aber war es den Fahrern sicher nicht immer ein Leichtes, zu entscheiden, wer denn nun über das viel Speed erfordernde 25m-Gap rauschen sollte. Natürlich machte das gleichzeitige Fahren es oft auch schwierig für die Zuschauer wie auch die Judges, alles im Auge zu behalten. Dafür war aber eine Show geboten, die unter den Snowboardcontests ihres Gleichen sucht. Das lag natürlich auch daran, dass die Fahrer das ähnlich sahen, und sich öfters mal gegen noch einen Cab 900 und zu Gunsten eines stylischen Backflips oder Rodeos entschieden.

Stefan Karlsson an der Corner, Backside Air

Eigentlich alle Teams zeigten gute Runs. Vor allem die Finnen, die Schweden und die Österreicher ließen wirklichen Teamgeist erkennen und brachten die überzeugendsten Gesamtperformances an den Start. Das finale Battle war schließlich eine rein skandinavische Angelegenheit, es standen sich Schweden und Finnland gegenüber. Trotz der Leistung von Hampus Mosseson, der wie schon im letzten Jahr extrem abging und daher auch heuer wieder verdient die Titel des "Smooth Operator" und des besten Fahrers insgesamt verliehen bekam, gingen letztendlich die Schweden siegreich aus dem Nationenkampf des Snowboardens hervor. Dafür darf sich der junge Schwede über das letzte Ticket zur Arctic Challenge freuen. Ein angenehmer Trost immerhin.


Hier alle Ergebnisse:

  • THE RIPPER (Bester Rider): Hampus Mosesson (SWE)
  • LINE EXECUTOR (Beste Line): Thorsten Horgmo (NOR)
  • SNIPER (Best Trick): Quentin Robbins (NZ) mit Backside 900
  • SPACE TRAVELLER (Höchster Air): Takato Taniguchi (JAP)
  • SMOOTH OPERATOR (Bester style): Hampus Mosesson (SWE)
  • JIB COMMANDER (Bester Jibber): Nicolas Droz (FRA)
  • RUBBER MAN (Bester Tweak): Takato Taniguchi (JAP) mit einem Backside Air
  • BESTES TEAM: Finnland: Markku Koski, Tuomo Ojala, Miikka Hast
Weitere Bilder und Videos von der Battle findet ihr auf www.thebattle.info.

Das finnische Team
Hampus Mosseson

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